Kochkurs Green Kitchen Tangkup, Sidemen, Bali
Veröffentlicht am 7. November 2017 / 209

Kochkurs ist nicht gleich Kochkurs. Besonders auf Bali gibt es mittlerweile ein ziemlich großes Angebot. Wenn du dir einige balinesische Gerichte in familiärer Atmosphäre und in wunderschöner ländlicher Gegend beibringen lassen möchtest, bist du bei Green Kitchen Bali richtig.

Kristin hat den Kochkurs ausprobiert und sagt euch warum:

Der Kochkurs bei Green Kitchen bleibt uns bis heute in Erinnerung. Es ist zwar schon einige Zeit her, aber der Geschmack der Gerichte tanzt noch heute auf unseren Zungen herum. Ehrlich, das war bisher unser bestes indonesisches Essen.

Ich weiß gar nicht mehr, durch welche Wege wir auf diesen Anbieter gekommen sind, aber wir haben gründlich recherchiert. Uns war es unter anderem wichtig, dass es keine Art Fließbandarbeit oder eine Massenabfertigung wird. Außerdem musste es eine Outdoor-Küche in einer traumhaften Lage sein, denn das Auge ist ja mit.

Green Kitchen ist ein kleines Familienunternehmen. Der Koch ist das Familienoberhaupt und die Küchenhelferinnen sind seine Familienmitglieder. Demnach gab es eine familiäre Atmosphäre gratis dazu.

Ablauf des Kochkurses

Der Chefkoch hat uns persönlich aus Ubud abgeholt. Wir waren nur zu zweit, größere Gruppen sind auch möglich. Die Fahrt war etwas länger aber die Zeit verging wie im Flug. Wir haben uns kennengelernt und die schöne Landschaft genossen.

Unser 1. Stop war ein riesiger Markt. Dort hat er uns herumgeführt, ein paar Dinge gezeigt und erklärt wozu man es verwendet oder aus was es hergestellt wurde. Wir hatten die Möglichkeit für uns etwas zu kaufen, für das Kochen jedoch brauchten wir nichts.

Unser 2. Stop war sein Zuhause. Er wohnt in einem Dorf im östlichen Teil von Bali. Dort hat er uns seiner Familie vorgestellt und wir sind auf sein Reisfeld und in seinen Garten gegangen. Auf dem Feld konnten wir zusehen, wie gerade Reis geerntet (ausgeschlagen?) wurde und wir durften es auch ausprobieren (Meine Güte, was die Menschen für Kräfte dafür aufbringen müssen). Im Garten haben wir einige Zutaten fürs Kochen und für Tees geerntet. Mit vollgestopftem Korb sind wir vom „Bioladen“ zur Outdoor-Küche gegangen. Die Aussicht war wunderbar. Reisfelder, Wald, Natur pur.

Die Küche wird ohne Elektrizität betrieben. Durch schweißtreibende Handarbeit und Feuer werden köstliche Gerichte zubereitet. Es ist ein großartiges Gefühl mit eigener Muskelkraft zu arbeiten. Es hat etwas Ursprüngliches und lässt das Essen viel wertvoller erscheinen. Beim Kochen hat er uns zu den verschiedenen Lebensmitteln die unterschiedlichen Wirkungen und Einsatzgebiete erklärt, mit uns exemplarisch Kokosmilch und Kokosöl hergestellt und uns zu traditionellen Abläufen alles erklärt (Opfergaben etc.)

Unser 3. Stop lag auf den Rückweg. Wir haben an einer Stromschnelle gehalten, um uns nach der Anstrengung im eiskalten Wasser zu erfrischen. Das war sehr entspannend und ein schöner Abschluss für diese beeindruckenden Erfahrungen.

Für die Heimat gab es Buchempfehlungen, eine aus Zeitungspapier hergestellte Tüte mit Gewürzen, Rezepten (vom Kochkurs) und Blüten für Teeaufgüsse.

Der Kochkurs ist sehr nachhaltig gestaltet, es gibt viele interessante Informationen und Erklärungen und der Koch spricht super Englisch.

ZUM KOCHKURS

Besonderheiten

  • Markttour
  • familiäre Atmosphäre
  • wunderschöne ländliche Gegend
  • authentische indonesische Gerichte kochen
  • Rezepte zum Nachkochen

 

Text & Fotos: Kristin Murawski

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